Wenn ich versuche, diesen Augenblick zu rekonstruieren, da ich meiner Macht erlag und alles zerstörte, male ich mir einen Sekundenbruchteil voller Schweigen aus. In dieser Zeit dreht Damon sich um, unsere Blicke treffen sich und wir schließen Frieden. Alles wäre in Ordnung. Wir wären niemals gestorben und Miss Sharon wäre immer noch hier, hier an meiner Seite. Aber es gab kein Schweigen, noch wird es jemals wieder eines geben. Jetzt höre ich die Tiere im Wald rascheln, höre, wie sich der Atem der Wesen beschleunigt, wenn sie begreifen, dass Gefahr droht, höre die tappelnden Geräusche eines Herzens, das stehen bleibt. Ich höre auch meine Gedanken, die den Wellen des Ozeans gleich durcheinanderwirbeln und aufeinanderprallen. Wenn ich doch nur nicht schwach gewesen wäre, als Katherine in meine Augen schaute. Wenn ich doch nur nicht zurückgegangen wäre, um Vater zu sehen. Wenn ich doch nur Damon nicht dazu gebracht hätte das Blut zu trinken. Aber ich habe es getan. Das Ergebnis dieser Entscheidungen umhüllt mich wie ein Umhang, der mit der Zeit nur noch dunkler und nuancierter werden wird. Und ich muss bis in alle Ewigkeiten mit den Konsequenzen meiner Untaten leben, doch was noch viel schlimmer ist ; Ich muss ohne Vater, ohne Damon, ohne Katherine und ohne Miss Sharon leben… ; Tagebuch - Auszug aus 1864.